Stop Deportation – Squatted Die Linke Party Office in Jena

We have just now occupied the headquarters of the left-wing Die Linke party in order to protest against the ongoing mass deportations of migrants from Thuringia!
Regularly, German police kidnap people from their homes or the detention centers where they are held, put them into busses, and bring them to Leipzig airport from where they are deported by plane. In every German city, there are such detention centers, in Jena, too. These crimes are committed in our close proximity, before our very eyes.
Today, we have occupied the headquarters of Die Linke party for two reasons. Firstly, the lefties under Ramelow have been managing the Thuringian state ever since 2014. Mass deportations of migrants, repression in prisons, police violence against antifascist protests take place under their government. Nazis demand that all migrants be expelled and Die Linke enforce it. They are politically accountable for this. Secondly, to this day, many Die Linke members claim that they’re part of an antiracist party and that they ‚advocate the rights of refugees‘. They’ve got the nerve to take to the streets on April 20 with refugees welcome posters and, literally the next day, let migrants be deported. We have to take sides and that’s why we say: Only those who actively oppose the deportation of all migrants can be part of an antiracist movement. Weiterlesen

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Offenes Treffen zur Break-Deportation-Flüchtlingslager-Tour in Thüringen 30.04.2016

Wir treffen uns am 30. April 2016 wieder in Jena! Break-Deportation-Flüchtlingslager-Tour in Thüringen!
http://thevoiceforum.org/node/4149
Welches Thema bewegt euch in euren Städten, Orten und Vierteln zurzeit am meisten bezüglich der Isolation der Flüchtlinge in Heimen und Abschiebelagern? Bitte schickt uns die Diskussionsvorschläge eurer Gruppen!
Offenes Treffen zur Break-Deportation-Flüchtlingslager-Tour in Thüringen
Diskussion mit Refugees aus Erfurt, Jena und Apolda
30.04.2016 | 14 Uhr | Im Haus auf der Mauer (Johannisplatz 26) in Jena
Wir treffen uns wieder in Jena, dieses Mal, um die Break-Deportation-Lager-Tour zu planen und um mit Aktivist_innen der Refugee-Communities aus Thüringen zu diskutieren. Es wird Vorschläge für Seminare und Workshops zu Flüchtlingskämpfen und Asylrecht geben, mit dem Schwerpunkt auf der unmenschlichen Situation, in der Flüchtlinge zu leben gezwungen sind, den Verbrechen der Abschiebung, der rassistischen Verfolgung von Flüchtlingen und der Kultur der Isolation in den Lagern.
Damit Flüchtlinge ihre eigene Stimme erheben können und gehört werden, ist es nötig, dass noch mehr von ihnen für sich selbst sprechen, sich in der Flüchtlingscommunity zu organisieren beginnen und Kampagnen über die Angelegenheiten, die ihnen am meisten Sorgen machen, planen.
Wir laden die Flüchtlinge ein, sich miteinander zu vernetzen und einen gemeinsamen Aufruf zu erarbeiten, mit dem die Agenda der Flüchtlinge für eine Community-Initiative in der gesamten Region gestärkt werden kann.
Dabei treibt uns das Streben nach einer freien Gesellschaft, Gleichheit, menschlicher Würde und Bewegungsfreiheit an.
In diesen Zeiten von Stellvertreterkriegen, Massendeportationen und sozialer Ausgrenzung, die mit der rassistischen Diskriminierung von Flüchtlingen und MigrantInnen in Europa Hand in Hand geht, ist eine Plattform der Flüchtlingscommunity wichtiger denn je. Angesichts der aggressiven Angriffe auf die Asylgesetze in Deutschland, des Anstiegs von Gewalt und rechten Massenmobilisierungen, wollen wir gemeinsam die Opposition und den Widerstand gegen die Verbrechen der deutschen Politiker und der Mainstream-Gesellschaft organisieren, die gegen die Refugees hetzen und sich für die Abschiebung von Tausenden von Refugees täglich einsetzen. Wir wollen auch nicht vergessen, wie profaschistische Parteien gefordert haben, dass die Polizei an den Landesgrenzen auf Refugees schießen soll.
Der Kampf gegen koloniales Unrecht:
Die Flüchtlinge werden durch Gesetze, die die Bewegungsfreiheit einschränken, durch die Isolation, Abschiebedrohungen und rassistische Diskriminierung kriminalisiert und das sowohl vor wie auch nach ihrer Ankunft in Europa. Unser Recht auf Aufenthalt ohne Diskriminierung und Abschiebedrohung ist nicht garantiert. Wir organisieren uns, damit die Welt von uns hört und versteht, dass wir keines Verbrechens schuldig sind, wenn wir als Flüchtlinge Zuflucht in Europa suchen. Wir wissen, dass die Gründe unserer Flucht aus unseren Ländern mit der globalen Ausbeutung und Zerstörung dieser Länder durch Kriege und die sogenannten „internationalen Verträge“ der hegemonialen und reichen kapitalistischen Staaten dieser Welt zusammenhängen.
Die europäische Flüchtlingskrise ist das Produkt europäischer Stellvertreterkriege und kolonialer Verhältnisse, die auf das koloniale Erbe der Politik eines „Teile und Herrsche“ aufbauen. Diese neokoloniale Machtpolitik verschärft sich, um die ungebremste Zerstörung der Heimatländer der Flüchtlinge und ihre Misshandlung dort wie auch in Europa voranzutreiben.
Unsere Solidarität: Von Selbstorganisation zu Selbstbestimmung:
Unser Bleiberecht – ohne Diskriminierung und drohende Abschiebung – ist nicht gewährleistet. Wir brauchen die Beteiligung und Solidarität von beiden, den neu hier ankommenden und den alten Flüchtlingen, um uns unsere Würde, Bewegungsfreiheit und ein anständiges Leben zu erkämpfen.
Flüchtlinge können damit anfangen, Solidaritätsbotschaften zu verfassen, die wir an andere Flüchtlingsinitiativen weitergeben können, damit sie sich unserem Netzwerk anschließen. Mit eurer Unterstützung können wir als als unabhängige Flüchtlingscommunity den Tätern und ihren Verbrechen unseren entschlossenen Widerstand entgegensetzen – der deutschen Regierung, der Politikern und Behörden, den Rassisten und ihren Mitläufern.
Das Break Deportation Network wurde als offene Plattform ins Leben gerufen, über die Aktivisten die Selbstorganisierung, Selbstermächtigung und Vernetzung der Refugee-Community gegen die Verbrechen der Abschiebung und sozialen Ausgrenzung der Flüchtlinge unterstützen können.
Solidarität mit der Flüchtlingscommunity!
Lasst uns uns zusammenschließen, um Abschiebung und soziale Ausgrenzung in Deutschland zu beenden!
Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir zusammenkommen und miteinander diskutieren!
Schließt euch den Gruppen bei euch vor Ort an, um zu diskutieren, wie ihr die Bewegung der Flüchtlingscommunity stärken könnt!
Teilen heißt für einander sorgen! Wir verbleiben in Solidarität.
Refugees sind dazu eingeladen, am wöchentlichen Refugee Forum von The Voice in Jena teilzunehmen: Jeden Donnerstag 18 Uhr im Schillergässchen 5, 07745 Jena.
The VOICE Refugee Forum
Tel.: 076 24568988
Email: thevoicerefugeeforum@riseup.net
Internet: thevoiceforum.org

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*Abschiebung einer serbischen Familie aus Saalfelder Unterkunft*

*22.März. 2016 | 02:00Uhr: *
In der vergangenen Nacht von Montag auf Dienstag wurden in Saalfeld mindestens drei Personen aus dem Flüchtlingslager in der Hans-Gottwalt-Straße von der Polizei entführt. Ein mit der serbischen Familie befreundeter Bewohner der Unterkunft hat die brutale Nachtaktion vor Ort mitbekommen und uns heute Nacht diese Nachricht geschickt:
„/Two police car around 15 police men came now at 2 AM to our camp and snack quite and entered to the next room and took the Serbian family (three person ) without let them take their stuff .. clothes .shoes .laptop ..any things just two small bags .. They said they will send them back to Serbia now. They all were crying. The father try to suicide just before we arrived to Saalfeld in 2 weeks. I feel so disgusted and very dissatisfaction now. I don’t know them direction. But I know that we will never saw them again.“/

Außerdem wurde von Bewohnern berichtet, dass ein weitere junger Mann (ebenfalls aus Serbien) beim Eintreffen der Polizei aus dem Lager flüchtete und bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht wieder aufgetaucht ist.

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Impressionen Break Deportation Meeting 12.3.

Stop deportation! Return and right to stay for all!
Solidarity with Milisa (Deported on 23.11.2015 from Erfurt with here Family) and all deported People.
Return and the right to stay for all.

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ROMA THÜHRINGEN – persönliche Information: Stop deportation – Alle Roma bleiben hier!

Als Flyer hier Donwloaden: ROMA THÜHRINGEN – persönliche Information: Stop deportation – Alle Roma bleiben hier!
Ich, Shani Haliti,
war schon im Kosovo und in Serbien Aktivist in Rroma-Organisationen. Jetzt bin ich seit 2 Jahren Aktivist bei Roma Thüringen. Ich trete dafür ein, dass Rroma und Rromnja sich gegenseitig unterstützen und einen gemeinsamen Kampf für ihre Rechte führen.
Ich kämpfe gemeinsam mit Anderen gegen die Diskriminierung von Rroma und Rromnja nicht nur in unseren Herkunftsländern, sondern auch in Deutschland und den anderen EU-Staaten. Überall werden wir schlechter angesehen als andere Menschen, nur weil wir Rromnja und Rroma sind. Auch in Deutschland erfahren wir eine schlechtere Behandlung durch Behörden und Polizei. Ich kenne z.B. eine schwangere Rromnja in einem Berliner Lager, die ist von einem Security Mann geschlagen worden, nur weil sie außerhalb der Duschzeiten duschen wollte.
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Open Letter from Mena to Politicians in Germany and Other People

this is a personal statement by Mena on the current situatoin of Romanies in Germany and Thuringia. We ask you to read the letter, to support its cause and get active yourselves, e.g. by publishing or forwarding it or by writing an own article. If you have any further queries or have become active yourselves we’d be happy to forward you contact to Mena. Best regards!
Merhaba, Hello!
I am a Romany activist living in Germany. My name is Mena and I come from a Balkan state. This is an open letter to politicians in Germany and all other people who might read it. They are well informed about the situation in the Balkan countries, the fact that these countries are not at all safe for Romanies. It is a lie to present these countries as safe. We, Romanies, are always shown that no country can be home to us and that we don’t have our own country.
We also know how many were displaced, deported, tortured, murdered and burnt here in Germany. You tried to exterminate us. Just because of this we are
entitled to stay in Germany. In National-Socialist times you chased us throughout and beyond Europe, also in the Balkans, in order to kill us. Just because of this we are entitled to live here.
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Invitation / Einladung – break deportation networkmeeting

Invitation to a Thuringia-wide networking meeting against deportations and isolation
Deutsche weiter unten: Einladung zum thüringer Vernetzungstreffen gegen Abschiebungen und Isolation
Saturday, February 20, 2016, 5 p.m. – Haus auf der Mauer (seminar room), Johannisplatz 26, 07743 Jena
In the past weeks and months, many Romany families have been deported to so-called ’safe countries of origin‘, to those Balkan countries, where discrimination and persecution make up the horrible everyday life of Romanies. Further deportations have been announced to take place this winter, hundreds of people seeking refuge in Germany are affected by these threats. Those who refuse to sign the cynical documents for ‚voluntary repatriation‘ of the Thuringian foreigners‘ registration office (Ausländerbehörde) live in the perpetual fear of being deported to countries where some of them even face death threats.
In times of sharpened asylum laws, an increased level of violence and right-wing mass mobilisations against refugees, we want to offer common opposition to this hideous state practice. With the ‚Break Isolation‘ meeting we want to break the first ground for a Thuringia-wide antiracist network with the aim of practical solidarity and resistance. We, that is refugees, people threatened with deportation, antiracists and people who are not willing anymore to let the systematic isolation and deportation by the German state go unchallenged.
We invite everybody to struggle together with us, in a self-organised way and independent of those institutions and parties that are involved with the deportation machinery.
Every deportation is a crime! ALL SHALL STAY!
more information:
https://breakdeportation.noblogs.org/
e-mail: roma-thueringen@posteo.de
—GERMAN—-
*BREAK DEPORTATION! *
Einladung zum thüringer Vernetzungstreffen gegen Abschiebungen und Isolation
Samstag, 20.Februar 2016, 17Uhr – Haus auf der Mauer (Seminarraum), Johannisplatz 26, 07743 Jena
In den letzten Wochen und Monaten wurden zahlreiche Roma-Familien in sogenannte „Sichere Herkunfsländer“ abgeschoben, jene Staaten auf dem Balkan, in denen Diskrimierung und Verfolgung für Roma furchtbarer Alltag ist. Weitere Abschiebungen sind für diesen Winter angekündigt, hunderte nach Deutschland geflüchtete Menschen sind von den Drohungen betroffen. Wer von ihnen die zynischen Dokumente der thüringer Ausländerbehören zur „Freiwilligen Ausreise“ nicht unterschreiben will, lebt zur Zeit in ständiger Angst vor der Abschiebung in Länder, in denen sie teilweise mit dem Tod bedroht werden.
In Zeiten von Asylrechtsverschärfungen, gesteigerter Gewalt und massenhafter rechter Mobilmachung gegen Geflüchtete wollen wir dieser abscheulichen staatlichen Praxis gemeinsam etwas entgegensetzen. Mit dem „Break Deportation“-Treffen wollen wir den Anfang für eine thüringenweite antirassistische Vernetzung mit dem Ziel praktischer Solidarität und Widerstands machen. Wir, das sind Geflüchtete, von Abschiebung bedrohte, Antirassist_innen, Menschen, die die systematische Isolation und Deportation des deutschen Staates nicht länger hinnehmen wollen.
Wir laden alle ein, mit uns zu kämpfen, selbstorganisiert und unabhängig von jenen Institutionen und Parteien die an der Abschiebungsmaschinerie beteiligt sind.
Jede Abschiebung ist ein Verbrechen! ALLE BLEIBEN!
Mehr Infos:
https://breakdeportation.noblogs.org/
Email: roma-thueringen@posteo.de

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Offener Brief von Mena an Politiker_innen in Deutschland und anderen Menschen

–> Brief zum Downloaden und verteilen: Offener Brief von Mena an Politiker_innen in Deutschland und anderen Menschen
Merhaba,
Hallo,
ich bin eine Roma-Aktivistin, die in Deutschland lebt – mein Name ist Mena, ich komme aus den Balkanstaaten. Dies ist ein offener Brief an Politiker_innen in Deutschland und alle anderen Menschen die dies jetzt mitbekommen.
Sie wissen ganz genau Bescheid über die Situation in den Balkanstaaten, dass diese Länder keineswegs sicher für Roma sind. Es ist eine Lüge, diese Länder als sicher darzustellen. Uns Roma wird immer gezeigt, dass wir in keinem Land zu Hause sind und kein Land haben.
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SVAKA DEPORTACIJA JE ZLOCIN

Vec par nedelja u Thüringenu se desavaju Masovne Deportacije Roma i
ostalih izbeglica
iz takozvanih Sigurnih Zemalja.Tako da te Zemlje nisu sigurne za Rome i
ostalu nacionalnu
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Deutschland soll mir schriftlich geben, dass mein Leben in Serbien nicht gefährdet ist!

Erklärung von Radmila zu ihrer Ablehnung als Härtefall durch die thüringer Härtefallkommission am 13.01.2016
–> Flyer – Download: Deutschland soll mir schriftlich geben, dass mein Leben in Serbien nicht gefährdet ist!
Warum hat die Härtefallkommission meine Situation nicht in Betracht gezogen? Ich habe nicht erwartet, dass sie auf diese Weise entscheiden und ich werde weiter für mein Recht kämpfen. Weiterlesen
Ergänzung:
— Ein Interview mit Radmila: Der Deutsche Staat darf uns nicht Abschieben! von Der Paria —
— Link Bilder zur Buchvorstellung: Celebrating “In our own words” —
— Link zum Buch: In unseren eigenen Worten. —
Radmila Anic
Radmila Anic

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