speak out at the demonstration agains deportation

speak out at the demonstration agains deportation:

People, please wake up!
For weeks, families and single people are deported and brought away. Amongst them were politically active people who have struggled against oppression. People are torn from their lives, losing friends and the little security they have in germany. People are deported back to the situation they were fleeing from. They are pushed back to war, racist discrimination, poverty, religious persecution, hunger and many more.
All these are not single cases, but structurally organized crimes by the German government. It is a long tradition of pushbacks and chasing away and destroying of non-white people.
It is more important than ever to know about it and to do something about it!
Deportations are a racist practice, Germany destroys countries worldwide, so people flee here. Asylum is a human right and not a privilege. There must be an unconditional right to stay for all people.
Get into the Lager for Refugees, make contacts, get informed where to find Lager and support the people who are threatened with deportation!
Stop Deportation – regardless of country of origin

Redebeitrag auf der Demonstration gegen Deportation:

Leute, macht die Augen auf!
Seit Wochen werden Familien und einzelne Menschen deportiert und verschleppt. Darunter waren auch politisch aktive Menschen, die gegen ihre Unterdrückung gekämpft haben. Menschen werden mitten aus ihrem Leben gerissen, verlieren Freundinnen und Freunde und das bisschen Sicherheit, was sie in Deutschland mehr haben als in ihren Heimatländern. Menschen werden dorthin abgeschoben, woher sie geflohen sind. Sie werden dorthin verschleppt, wo Krieg, rassistische Diskriminierung, Armut, religiöse Verfolgung, Hunger und mehr schlimme Dinge auf sie warten.
Doch das alles passiert nicht vereinzelt, sondern ist vom deutschen Staat strukturell organisiert. Es steht in einer langen Tradition von Verschleppung und Vernichtung von nicht-weißen Menschen.
Es ist wichtiger denn je, davon zu wissen und etwas dagegen zu machen!
Abschiebungen sind eine rassistische Praxis, Deutschland zerstört Länder weltweit, deshalb fliehen Menschen hierher. Asyl ist Menschenrecht und kein Privileg. Es muss ein uneingeschränktes Bleiberecht für alle Menschen geben.
Geht in die Lager für Geflüchtete, knüpft Kontakte, informiert euch, wo Lager sind, vernetzt euch und unterstützt die Menschen, die von Abschiebung bedroht sind!
Stoppt Deportation! Abschiebestop für Alle — unabhängig vom Herkunftsland!

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Spontandemonstration in der Erfurter Innenstadt als Reaktion auf nächtliche Abschiebungen

Pressemitteilung vom 25.11.2015
Am Mittwoch, den 25.11.2015, fand um 16 Uhr in der Innenstadt Erfurts eine Demonstration statt. 30 Menschen haben ihre Kritik und ihre Wut auf die praktische Umsetzung der deutschen Vertreibungspolitik zum Ausdruck gebracht.
In den letzten zwei Wochen wurden mindestens acht Familien und mehrere Einzelpersonen aus Erfurt abgeschoben. Darunter waren auch Aktivist*innen von Roma Thüringen.
Die Menschen wurden ohne jegliche Vorankündigung in der Nacht zwischen vier und sechs Uhr von der Polizei weggeschafft. Sie hatten nur zwanzig Minuten Zeit, sich anzuziehen und ihre Sachen zu packen. Weitere Abschiebungen sind geplant.
Die Angst vor weiteren Abschiebungen sorgt in den Erfurter Geflüchteten-Unterkünften für schlaflose Nächte. Die Menschen, die von diesen Abschiebungen betroffen waren und sind, waren Menschen aus den sog. „sicheren Herkunftsstaaten“. „Deutschland legt einfach fest, welche Länder sichere Herkunftsstaaten sind, und diese Liste kann sich jeder Zeit ändern. Deutsche haben sie sich ausgedacht…. Geflüchtete müssen das ausbaden…“, sagt ein*e Rom*nja.
Gerade in den Balkanstaaten trägt die deutsche Regierung Verantwortung an den dortigen z.T. kriegerischen Konflikten. Deutschland deportiert Menschen, die aus dem Kosovo geflohen sind, in andere Staaten, obwohl es den Kosovo als eigenen Staat sofort anerkannt hat. Dadurch und durch seine Kriegsbeteiligung hat Deutschland an dem Zerfall Jugoslawiens mitgewirkt. Bis dahin konnten Rom*nja und andere ethnische Minderheiten gesellschaftlich teilhaben. Seit dem Zerfall von Jugoslawien sind sie starker rassistischer Diskriminierung ausgesetzt, die ihre Existenz bedroht.
Durch die versuchte Vernichtung von Sinti*ze und Rom*nja hat Deutschland eine besondere Verantwortung, die es aber nicht wahrnimmt. Im Gegenteil führt Deutschland eine Politik der Ausgrenzung und Vertreibung kontinuierlich fort. „Wir fordern ein uneingeschränktes Bleiberecht unabhängig vom Herkunftsstaat!“, so Lara Müller, eine Demonstrationsteilnehmerin.
Weitere Informationen:
https://breakdeportation.noblogs.org
http://thevoiceforum.org
http://alle-bleiben.info
Kontakt und Pressekoordination:
frai@systemausfall.org

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Bilder der Fotokampagne Radmila bleibt – alle bleiben!

Bilder der Fotokampagne Radmila bleibt – alle bleiben!
Um geflohenen Rom_nja schneller loswerden zu können, hat der deutsche
Staat einige Länder kurzerhand zu „sicheren Drittstaaten“ erklärt.
Am Beispiel von Radmila Anić, die aus Serbien geflüchtet ist, und deren
Asylantrag trotz belegbarer Gründe abgelehnt wurde, verdeutlicht die
Ausstellung in der Offenen Arbeit Erfurt die Entschlossenheit, gegen
Abschiebung zu kämpfen.
// Die Ausstellungen wurde erstellt von Unterstützer_innen von Radmila
Anić //
Kundgebung Ausländerbehörde Erfurt Radmila bleibt alle bleiben

Kundgebung Ausländerbehörde Erfurt Radmila bleibt alle bleiben

Kundgebung Ausländerbehörde Erfurt Radmila bleibt alle bleiben

Kundgebung Ausländerbehörde Erfurt Radmila bleibt alle bleiben

Kundgebung Ausländerbehörde Erfurt Radmila bleibt alle bleiben

Roller Derby Radmila bleibt alle bleiben

Radio FREI Radmila bleibt alle bleiben

Ortsjugendwerk Radmila bleibt alle bleiben

Redroxx Radmila bleibt alle bleiben

Eat Radmila bleibt alle bleiben

Offene Arbeit Radmila bleibt alle bleiben

Weltraum Radmila bleibt alle bleiben

Spuk L50 Radmila bleibt alle bleiben

Kundgebung Ausländerbehörde Erfurt Radmila bleibt alle bleiben

Kundgebung Ausländerbehörde Erfurt Radmila bleibt alle bleiben

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Around 200 self-organised Eritreans Demonstration

self-organised Eritreans Erfurt 2.10.2015











Media:
http://erfurt.tlz.de/web/erfurt/startseite/detail/-/specific/Asylbewerber-demonstrieren-in-Erfurt-fuer-schnellere-Anerkennungsverfahren-1155339008
http://sabotnik.blogsport.de/2015/10/02/wir-wollen-asyl-200-demonstrieren-in-erfurt/

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DEMO: Freitag 2.10 ¦ 11 Uhr ¦ HBF Erfurt ¦ von selbst organisierten Eritraer_innen

Wir wollen Asyl aus politischen Gründen – Warum bekommen
wir keine Antwort?

Als wir noch in Eritrea waren, waren wir körperlich im Gefängnis. Bis
wir unsere politischen Recht in Deutschland erhalten, sind wir sogar
hier noch seelisch eingesperrt. Das bedeutet, dass wir keinerlei
Möglichkeit haben zu lernen oder eine Ausbildung zu machen. Die meisten
von uns sind 24 Stunden nur zu Hause, essen, trinken und schlafen nur.
In Eritrea haben keine wirtschaftlichen Probleme, wir haben politische
Probleme.
Wir brauchen die Gewährung von Asyl schnell, da wir zur Schule gehen und
arbeiten möchten. Dafür haben wir aber keine Erlaubnis, weil wir keine
Entscheidung vom Bundesamt erhalten. Unsere Hauptforderung ist daher,
schnell auf unsere Asylanträge zu antworten und sie zu akzeptieren.
Wir sind gegen das neue Asylgesetz, weil wir gegen das Dublin System
sind, welches uns dazu zwingt, unsere Fingerabdrücke im ersten EU-Land
abzugeben, das wir betreten. Das neue Gesetz macht es einfach uns
dorthin abzuschieben, weil wir nicht mehr über die geplante Abschiebung
informiert werden. Auch wollen sie den Menschen, die sie abschieben
wollen, kein Geld mehr geben, was sie aber benötigen, um zu überleben.
Wir sind Eritreer. Wir sind keine Einwanderer, deren Identität unbekannt
ist. Wir sind keine illegalen Flüchtlinge, wir sind legale Asylsuchende.
Die Regeln sind in ganz Deutschland die Gleichen, man muss seine Antwort
im Asylverfahren nach 6 Monaten bekommen. Warum passiert das nicht in
Thüringen? Wir brauchen eine schnelle Antwort.
Um einen sicheren Ort für uns zu finden, haben wir einen langen
lebensbedrohlichen Weg zurück gelegt, der uns durch die Wüste und durch
viele gefährliche Orte geführt hat. Viele unserer Brüder und Schwestern,
darunter junge Mütter und Kinder, sind dabei gestorben und sterben noch.
Und viel von ihnen werden in Lybien von der Isis geköpft. Außerdem
sterben Viele im Mittelmeer. All das ist ist die Folge von unserer Suche
nach einem sicheren Ort, um dem diktatorischen System in unserem Land zu
entfliehen. Warum schaut die Welt dabei einfach nur zu und warum
interessiert das niemand und tut niemand etwas für uns?
Eritreische Geflüchtete aus ganz Thüringen

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Demo: Friday 02.10 ¦ 11 am ¦ Erfurt Central Train Station (Hauptbahnhof) ¦ from self-organised Eritreans

We are asking asylum for political reasons – Why don’t we get any answer?
When we were in Eritrea we were physically in prison. Until we get our
political rights in germany, even here we are mentally in prison. That
means we don’t get any chance to learn or study. Most of us are staying
24 hours at home, only eating, drinking and sleeping.
In Eritrea, we have no economical problems, we have political problems.
We need our acceptance fast because we want to go to school and get
work. For all this, we have no permission because we have no decision
from the Bundesamt. So our main demand is to respond to and accept our
application for asylum fast.
We are against the new asylum law, because we are against the Dublin
System, which forces us to give our finger prints in the first European
country we arrive in. The new law makes it easier to deport us there,
because we will get no information about the planed deportation any
more. And also they don’t want to give the people, who they want to
deport, the money they need to live.
We are Eritrean. We are not immigrants whose identity is not known. We
are not illegal migrants, we are legal asylum seekers. The rules in the
whole of germany are all the same, you have to get your answer from the
Bundesamt after 6 months, why it is not happening in Thüringen? We want
a faster answer.
On our way to find a safe place for us, we are coming through the
dessert and we are passing several dangerous places, which is life
threatening for us. Many of our brothers and sisters, young mothers and
children are dying there in the past and now. And many of them are
headed in Lybia by Isis. Furthermore many of our people are dying in
Mediterranean Sea. All these things are a result of searching a safe
place for us to escape from the dictatorship in our country. Why the
world looks at us easily and why nobody is caring and doing anything
about us?
Eritrean refugees from all over Thüringen

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Aufruf: Nazis morden, der Staat schiebt ab!

Erweiterten Aufruf gibts hier: http://sabotnik.blogsport.de/

Radio Interview zur aktuellen Situation von Radio Corax: http://www.freie-radios.net/72696
Legale Einreisemöglichkeiten, Öffnung der Grenzen,Bewegungsfreiheit – Welche Verschärfungen werden am 24.Sept und am 24.Okt 15 beschlossen? Soli-Redebeitrag Aufruf der parallel stattfinden Demo des Noborder-Netzwerks Franfurt/M. auf einer der Kundgebungen der Demo Refugees welcome am 19.0.2015 in Karlsruhe.

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Nazis murder, the state deports! Rally on September, 23. in Erfurt

Klick to Flyer-Download Englisch – DIY!
Klick hier zum Flyer-Download Deutsch – DIY!

With a wish for a better and safe life, thousands head out for the dangerous journey to Germany or other European countries. Cracks are beginning to show in the walls of Fortress Europe as more and more refugees succeed to enter. But the reactions of the state are inhumane and oppressive. Germany announced even more drastic asylum laws as border checks within Europe are being reestablished. On the outer borders of Europe increasingly more fences are being built while military units are hunting refugees.
At the same time refugee shelters in Germany are torched almost on daily basis. Racists and Nazis demonstrate against refugees and incite inhumane hatred. In Erfurt recently almost 1000 Nazis and racists gathered in a demonstration organized by the AfD. From this rally journalists and protestors were being attacked. AfD announced a second demonstration for Wednesday, September 23.
Against the tightening of asylum laws, deportations and racist special laws we call for a rally on Wednesday, September 23. on the Anger in Erfurt. With the motto “Nazis murder, the state deports! Against nationalist hatred and Fortress Europe!” we want to counter the nationalist ado. Following this, we want to protest the racist AfD march.
Further information will be available in the following days. Watch out for announcements.

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Nazis morden, der Staat schiebt ab! Kundgebung am 23. 9. in Erfurt

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Mit dem Wunsch nach einem sicheren und besseren Leben brechen Tausende auf, um den gefährlichen Weg nach Deutschland oder einem anderen europäischen Land anzutreten. Die zum Teil erfolgreiche Einreise hat zuletzt mehrere Risse in die Mauern der Festung Europa geschlagen. Doch die staatlichen Reaktionen sind menschenverachtend und repressiv. In Deutschland werden drastische Verschärfungen im Asylrecht angekündigt und Grenzkontrollen eingeführt. An den Europäischen Außengrenzen werden Zäune gebaut und das Militär eingesetzt. Gleichzeitig brennen fast täglich
Flüchtlingsunterkünfte, demonstrieren Nazis und Rassist*innen gegen Geflüchtete und verbreiten menschenfeindliche Hetze. In Erfurt kamen zuletzt über 1000 Nazis und Rassist*innen auf einer von der AfD angemeldeten Demonstration zusammen, aus der heraus Gegendemonstrant*innen und Journalist*innen angegriffen wurden. Für Mittwoch, den 23. September, hat die AfD nun den nächsten Aufmarsch angekündigt.
Gegen die geplante Asylrechtsverschärfung, gegen Abschiebungen und rassistische Sondergesetze rufen wir am 23. September ab 16.30 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Anger in Erfurt auf. Unter dem Motto „Nazis morden, der Staat schiebt ab! Gegen völkische Hetze und Festung Europa!“ wollen wir dem nationalistischen Treiben widersprechen. Im Anschluss daran gilt es dem rassistischen AfD Aufmarsch entschlossen entgegenzutreten.
Weitere Infos und ein Aufruf folgen in den nächsten Tagen! Achtet auf Ankündigungen!

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New Date // Verschoben – Fr.14.08.2015 at 16:00. Flüchtlingsprotest in Eisenach am Marktplatz – Gegen für Abschiebestopp

Achtung – der Termin muste auf Freitag verschoben werden.
[Deut/Eng] *Pressemitteilung: Flüchtlingsprotest in Eisenach, 14. 08. 2015, 16.00 Uhr am Marktplatz – Gegen für Abschiebestopp
http://thevoiceforum.org/node/3974

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